Bericht Frankenbiker-Stammtisch 9-2015

Hallo.

Einer der letzten warmen Sonntage, glaubt man den Wetterpropheten, versprach dieser Tag zu werden.
Nun denn, frueh bei lauschigen 24C aufgebrochen, kam ich ueber die Hersbrucker Schweiz bei 30 am gut gefuellten Parkplatz an der Friesenmuehle an und entschloss mich wg. einer Baustelle, die bei Oberdorf die Zufahrt nach Beratzshausen blockierte (es gab aber eine Schotteralternative mit engem Tunnelendstueck :-)) die halbe Stunde bis zum eigentlichen Beginn fuer die Erkundung der Tour auf weitere Sperren zu verwenden.
Ein kleiner Fehler, wie sich herausstellte. Ich konnte zwar feststellen, dass die eigentliche Sperre vor Laaber von Hemau nicht ins Gewicht fiel, aber haette ich die eine halbe Stunde eher bestellt, waere mein Wildschweinbraten vermutlich nicht erst um dreiviertel Zwei an den Tisch gekommen.

Zum FBi 9 am 30. August trafen sich in der "Friesenmuehle":
WernerCB450NRH
HubiTiger 800XCTBB
GerhardR1200GSRH
Reinhard1100SAN
Sabine
&Karl
1200GSAN
DirkR1150GSaER

In der Friesenmuehle zum zweiten Mal, diesmal zur Kernzeit, angekommen sassen schon zwei Partieen mit Krad-Klamotten zwischen den Sonntags-Gaesten, keiner aber zum Stammtisch gehoerig, im kuehleren Gastraum fand ich dann Neuzugang Werner, der den reservierten Tisch schon besetzt hatte.

Gleich darauf kam noch Hubi dazu und wir bestellten unser Essen von der Tageskarte. Mehr und mehr Mitfahrer kamen, teilweise verspaetet durch die Vollsperrung bei Oberdorf, welche auch durchaus hungrig waren, aber nachdem das Essen schon ueber eine halbe Stunde auf sich warten liess, riet ich lieber von weiteren Essensbestellungen ab, um nicht allzu spaet loszukommen.
Als ich dann zum Ende der Kernzeit (Wartezeit 1h) das vermisste Essen abbestellen wollte, sagte man mir, dass doch glatt die Kloesse aus gegangen waren und man erst welche frisch machen wuerde. Warum man den Gaesten keine Alternative anbot, entzieht sich mir.
Ich war nach hastigem Verschlingen des Bratens leicht angesaeurt und dafuer, den Gasthof Friesenmuehle von der Liste moeglicher Treffpunkte zu streichen, Hubert meinte, eine Chance koennte man der Muehlenwirtschaft noch geben, zumal das Essen durchaus lecker war.

Nun, mit deutlicher Verspaetung konnten wir dann doch noch bei inzwischen 33 die Tour um Hemau durch die Laaber-Taeler angehen, lediglich zwei Schotteretappen und eine Vollsperrung vor Eilsbrunn machen Umplanungen noetig.
Hinter Stadla war auf einmal der Rueckspiegel leer, alle hatten vorbildlich auf dem Hintermann geachtet und so wurde Werners Zwangspause durch einen abgefallenen Scheinwerfer gleich zu einer Pause im Schatten bei Kumpfhof am Waldrand umgemuenzt, laut untermalt von Gerauschen vermuteter Jaeger- Azubis, die eine der Grundvorraussetzungen zur Wildschweinbratenbeschaffung im nahen Schiessstand trainierten.

Es ging dann in einer grossen S Schleife fast bis Dietfurth, dann nochmal ostwaerts zurueck nach Hamberg und dann hinter Breitenbrunn durch das Tal der Weissen Laaber entlang zum Endpunkt bei Holnstein im Brotzeitstueberl Hauser hin, wo es dann bei vorzueglicher Bedienung Kaffee, Eis und Kuchen auf der schattigen Terasse zu geniessen gab.

Naechster Stammtisch am 13. September wurde offen gelassen, da keiner der Anwesenden beim naechsten Mal kann (ich selber strampel da Richtung am Gruenen Band entlang gen Niedersachsen, wir sehen uns dann vorr. am 27.9.).
Vorschlaege jederzeit willkommen.

Gruss, Dirk
www.frankenbiker.de